Inspired by a traditional Turkish folk song, Yandı was finalized during a period of personal grief. Instead of a release press text, Mikaji wanted to share a diary entry from the time it was completed: 14.12.25 Es ist der dritte Advent. Die dritte Kerze auf dem Kranz brennt. Aber da brennen noch so viel andere Kerzen im Haus. In Mamas Zimmer, das zu einem Ort der Stille wurde. Heute fühle ich mich wütend. Ich fühle die Trauer tief in mir. Seit ein paar Tagen arbeite ich wieder an meiner Musik und finalisiere das Stück „Yandı“, was übersetzt aus dem Türkischen „Verbrannt“ bedeutet. Ausgebrannt wie eine Lebenskerze aus dem Märchen der Gebrüder Grimm „Gevatter Tod“. Dieses Stück löst einen kleinen Teil meiner inneren Trauer und lässt sie fließen, als Tränen. Ich frage mich wie diesen inneren Stausee öffnen kann. Dabei bin ich über ein Sprichwort gestoßen das sagt: „Trauer ist kein Staudamm, der brechen muss. Sie ist ein unterirdischer Fluss, der seinen Weg findet – wenn man ihm Raum lässt.“ Released on the aquatic mothership and record label gaff ® by Mikaji & gishfang.
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